KI-Regionalzentrum Würzburg

Das KI-Regionalzentrum Würzburg unterstützt mittelständische Unternehmen bei allen Fragestellungen rund um künstliche Intelligenz. Es begleitet Firmen bei der

  • Entwicklung und Implementierung eigener KI-Use Cases,
  • KI-Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter und
  • Erarbeitung einer KI-Langzeitstrategie.

Dafür arbeitet das KI-Regionalzentrum Würzburg mit dem Center for Artificial Intelligence and Robotic (CAIRO), der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik (FIW) und dem KI-Transfer Plus Programm zusammen, um die Kompetenzen Forschung und Anwendung von künstlicher Intelligenz zusammenzubringen. Das KI-Regionalzentrum möchte durch den Wissensaustausch in Projekten mit Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft die Erforschung, Entwicklung und Etablierung von KI-Konzepten und -Lösungen voranbringen.

KI-Transfer Plus Programm

Deutsche Unternehmen erkennen immer mehr die Bedeutung von künstlicher Intelligenz für die Zukunft, stoßen jedoch auf Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung. Schwierigkeiten ergeben sich unter anderem durch die herausfordernde Gewinnung von Fachkräften mit KI-Expertise sowie durch eine unklare Perspektive in die strategisch relevanten Potenziale der Technologie. Das KI-Transfer Plus Programm unterstützt Unternehmen dabei zeit- und kostenintensive Fehltritte in der KI-Einführung zu vermeiden. Das Programm wurde von appliedAI koordiniert und konzeptioniert (bis 2025). Ab 2026 wird das Programm von bayern innovativ koordiniert. Es zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz zu verbessern, sodass Sie diese eigenständig in Ihrem Unternehmen einsetzen können. 

Ablauf

Während des 9-monatigen KI-Transfer Plus Programms werden Ihre internen KI-Fähigkeiten geschärft, eine klare KI-Strategie definiert und ein individuell auf Sie zugeschnittener KI-Anwendungsfall in die Praxis umgesetzt. Das Programm fokussiert sich dabei auf:

  • Den Aufbau von internen technischen Know-hows für die Entwicklung von KI-Anwendungen
  • Die Umsetzung Ihrer KI-Anwendungsfälle
  • Beratung und Unterstützung der teilnehmenden Unternehmen auf strategischer Ebene

Das 9-monatige Programm ist pro Durchlauf in zwei aufeinander folgende Phasen unterteilt. Die Upskilling-Phase stellt den Programmeinstieg dar und kann im April 2024 sowie im September 2024 begonnen werden. In dieser fünfmonatigen Phase wird der Schwerpunkt auf einen umfassenden KI-Wissensaufbau (z. B. Machine Learning Inhalte) sowie auf KI-Strategie-Workshops (z. B. KI-Visionsdefinition, Use Case Portfolio) gelegt. Daraufhin folgt die viermonatige Hands-On Exploration-Phase, in welcher der individuelle KI-Anwendungsfall entwickelt wird.

Für das Jahr 2025 werden Durchläufe des Programms durchgeführt.

Ablauf des KI-Transfer Plus Programms

Teilnehmende Unternehmen erhalten eine Begleitung durch erfahrene KI-Entwickler, die einen besonderen Fokus auf den Wissenstransfer legen. Dies gewährleistet, dass die Unternehmen auch nach Abschluss des Programms eigenständig in der Lage sind, die innovativen KI-Anwendungen langfristig zu betreiben und weiterzuentwickeln. 

Für die Jahre 2026 und 2027 sind weitere Durchläufe geplant. Beginn soll Mai 2026 sein. 


Teilnehmende Unternehmen (2023 - 2025)

memo AG

"Das Versandhandelsunternehmen memo AG ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und setzt sich seit über 30 Jahren leidenschaftlich für den Umweltschutz ein. Ihr Leitspruch: „Wir handeln für eine nachhaltige Erde!“. Das Unternehmen bietet über 20.000 qualitativ hochwertige, umwelt- und sozialverträgliche Produkte zu fairen Preisen an und fördert verantwortungsbewussten Konsum in allen Lebensbereichen. Die rund 150 Mitarbeitenden der memo AG arbeiten täglich mittels ganzheitlich nachhaltiger Unternehmensprozesse – von der Produktlistung über den Versand bis zur Rücknahme verbrauchter Produkte – daran, unsere Erde für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Digitalisierung begleitet die memo AG seit ihrer Gründung im Jahr 1990. 1998 war sie eines der ersten Unternehmen, das sein gesamtes Sortiment online anbot und frühzeitig in die Entwicklung medienneutraler Datenbanken für die Verwaltung relevanter Produktinformationen investierte. Dadurch entwickelte sich die memo AG vom B2B-Katalogversand zu einem Multi-Channel-/E- Commerce-Unternehmen. Die Digitalisierung sieht das Unternehmen als Chance und passt sich kontinuierlich an externe Entwicklungen an." 

Use Case →

Schaeffler Aerospace Germany GmbH & Co. KG

"Die Schaeffler Aerospace Germany GmbH & Co. KG entwickelt und fertigt hochpräzise Sonderlagersysteme und Präzisionskomponenten für Flugtriebwerke, Hubschrauber und Raumfahrtanwendungen. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden den Service der Diagnose und Wiederinstandsetzung von Lagern, womit wir wesentlich dazu beitragen, die Lebenszykluskosten zu senken. Unsere Kunden können sich dabei auf dieselbe Zuverlässigkeit wie bei Neulagern verlassen. Unser weltweiter Kundenstamm, der alle namhaften Hersteller von Triebwerken, Hubschraubern, Turbopumpen und Raumfahrtsystemen umfasst, schätzt nicht nur die Qualität der von uns hergestellten Produkte, sondern insbesondere die innovativen Lösungsbeiträge von Schaeffler bei Neuentwicklungen. Als Systemanbieter für hochzuverlässige Sonderlageranwendungen, liefern wir vom Standort Schweinfurt aus mit etwa 600 Mitarbeitern komplexe und hochintegrierte Lagersysteme in die ganze Welt."

Use Case →

WENZEL Group GmbH & Co. KG

"Die WENZEL Group ist einer der führenden Anbieter im Bereich Messtechnik und Styling Solutions. Zum Produktportfolio gehören Koordinaten- und Verzahnungsmessgeräte, industrielle Computertomographen und optische High-Speed-Scanning-Systeme. WENZEL hat mittlerweile über 12.000 Messlösungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie namhaften Großkonzernen auf der ganzen Welt installiert - überwiegend aus der Automobilbranche, dem Flugzeug- und Maschinenbau sowie der Kunststoff- und Medizintechnik. Niederlassungen und Vertretungen in mehr als 50 Ländern unterstützen den Verkauf und stellen den After Sales Service für unsere Kunden sicher."

Use Case →

ZMI GmbH

"Wir haben uns zu einem führenden Lösungsanbieter für die Bereiche Human Resources und Sicherheit entwickelt. Unser Portfolio umfasst branchenneutral einsetzbare Software, Hardware-Terminals und Mobile Apps für Personalzeiterfassung, New Work und Employee Self Services, Digitale Personalakte, Personaleinsatzplanung, Auftrags- und Projektzeiterfassung sowie Zutrittskontrolle. Die Applikationen sind als Cloud-Lösung (SaaS) und On-Premises verfügbar.

ZMI wurde 1996 gegründet und zählt mittlerweile mehr als 60 Mitarbeitende. Wir betreuen heute bereits über 1.700 Kunden in der DACH-Region aus allen Branchen und Unternehmensgrößen von 15 bis mehr als 15.000 Mitarbeiter :innen. Unser Unternehmenssitz befindet sich in Elfershausen im Landkreis Bad Kissingen. Außerdem sind wir mit Niederlassungen in Berlin, Fraureuth, Hattingen, Hamburg, Krailling, Reutlingen und Wien präsent. Neben Software und Hardware bieten wir auch umfassenden Service in Form von Beratung, Projektmanagement, Schulung und Kundensupport."

Use Case →


Eindrücke

Digitalminister Mehring im Gespräch mit Mitarbeitern der Fa. Wenzel
Digitalminister Mehring im Gespräch mit ZMI

Kontakt

Das KI-Regionalzentrum Würzburg begleitet Sie während Ihrer Teilnahme am KI Transfer Plus Programm und qualifiziert Ihr Unternehmen zur selbstständigen Nutzung von künstlicher Intelligenz.

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf! Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch über eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem KI-Regionalzentrum Würzburg. Melden Sie sich gerne an kirz.fiw[at]thws.de.

Ihre Ansprechpartner: Prof. Dr. Arndt Balzer, Prof. Dr. Magda Gregorova, Dr. Maximilian Münch und M.Sc. Lars Fichtel