Digitale Souveränität: 1. Würzburger Cross-Cutting Summit

23.03.2026 | Semestertermine
In einer Welt, in der Daten die neue Währung sind, ist Digitale Souveränität mehr als ein Schlagwort – sie ist der strategische Kompass für eine sichere Zukunft.

Sie beschreibt die essenzielle Fähigkeit, im digitalen Raum selbstbestimmt und widerstandsfähig zu agieren. Politisch sichert sie die Handlungsfähigkeit des Staates, eigene Werte und Gesetze wie den Datenschutz durchzusetzen. Volkswirtschaftlich wird sie zum Motor für Innovation, indem sie die Wertschöpfung im eigenen Land hält und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Für Unternehmen bedeutet dies die entscheidende Kontrolle über eigene Daten und Prozesse, was die Grundlage für Resilienz und Agilität im globalen Wettbewerb bildet. Technisch erfordert dies die Hoheit über kritische IT-Infrastrukturen – von der Cloud bis zum Netzwerk –, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die Kontrolle zu behalten.

Am Montag, den 23. März 2026 soll das Thema aus technischer, politischer, staatlicher, volkswirtschaftlicher und unternehmerischer Seite beleuchtet werden. Es ist uns wichtig, mit diesem Event „grenzenlos“ zu agieren, d.h. Uni, TH, Unternehmen und Behörden, Studierende und interessierte Bürger gleichermaßen mit einzubeziehen. Wir werden mehr als „full stack“ diskutieren, von der Cloud bis hin zu souveränen, digitalen Zahlungssystemen. Es geht also um operative und strategische Konzepte. Und es geht sehr stark um Dialog statt Monolog.

Details zum Programm folgen in Kürze.