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Gastvortrag von Schaeffler und Volkswagen zum Thema „NATS.io als Messaging-Backbone - Architektur-Patterns aus der Praxis“
Gemeinsam mit Anton Frank von Volkswagen hielt er Mitte Dezember einen Gastvortrag an der Fakultät. In ihrem Vortrag referierten die beiden zum Thema, wie die Software NATS.io in ihren Projekten bei Schaeffler bzw. Volkswagen als unternehmensweiter Messaging-Backbone eingesetzt wird. Gezeigt wurden Kommunikationsmuster wie Pub/Sub, Request/Reply und Work Queues sowie der Einsatz von JetStream für persistentes Streaming und Wiederholbarkeit. Die Referenten erläutern typische Betriebsmodelle (On-Prem, Cloud, Edge), Mandantenfähigkeit, Latenz- und Durchsatzfragen sowie Betriebs- und Sicherheitsaspekte. Beispiele aus realen Systemen illustrieren Monitoring, Fehlertoleranz und Skalierung.
Max Arndt ist seit 2021 bei Schaeffler tätig. Das Unternehmen hat als einer der ersten deutschen Unternehmen die Technologie NATS.io als moderne Kommunikationsarchitektur verwendet. Herr Arndt war demzufolge Pionier auf dem Gebiet und hält seitdem in seiner jetzigen Funktion bei Schaeffler passend zu seiner Fachlaufbahn u.a. Vorträge zu seinem Fachgebiet. Auf Grund einer seiner Referententätigkeit entstand auch der Kontakt zu Anton Frank von Volkswagen. Gemeinsam haben die beiden u.a. schon an der HTW Dresden zum Thema NATS.io informiert.
Der Gastvortrag an der THWS entstand auf Grund des Kontakts zu Prof. Dr. Peter Braun, den Max Arndt während seines Studiums an der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik kennenlernte. Prof. Dr. Peter Braun bot zu der Zeit das sehr aktuelle FWPM Microservices an, welches Herrn Arndt inhaltlich abholte. Dieses Modul war inhaltlich einer der ersten Kontaktpunkte zu seinen jetzigen beruflichen Tätigkeitsschwerpunkten. Der Kreis schloss sich aktuell nun mit seinem Gastvortragsthema in der Veranstaltung „Backend-Systems“ von Prof. Braun und dem Wunsch von Max Arndt „der Hochschule etwas zurückzugeben“.
THWS-Laufbahn von Max Arndt
Nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei Brose, holte Max Arndt das Abitur nach und entschied sich anschließend für den Studiengang E-Commerce an der damaligen Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Der Studiengang war zu dieser Zeit der erster seiner Art in Deutschland und faszinierte ihn auf Grund seiner Innovativität und dem Fokus auf Webtechnologien.
Max Arndt verbrachte sein Praxissemester im Bachelorstudiengang bei Brose in Michigan, USA und wurde während dieser Zeit auf Grund seiner hervorragenden Leistungen im Studium für ein Stipendium vorgeschlagen und erhielt den Zuschlag für das renommierte Max Weber-Programm.
2017 ging es nach dem Bachelorabschluss auf die Suche nach einem passenden Masterstudiengang. Trotz deutschlandweiter Suche fiel auch hier wieder die Wahl auf die Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik an der damaligen FHWS. Zu dieser Zeit trug der Masterstudiengang noch den Titel „Information Systems“ (aktuell: Masterstudiengang „Digital Business Systems“). Dieser Master holte ihn inhaltlich am meisten ab und bot sehr interessante und fordernde Module unter dem Studiengangleiter Prof. Dr. Karsten Huffstadt.
Nach der Masterarbeit entschied er sich gegen eine mögliche Promotion und für den Einstieg bei der MOZYS Engineering GmbH. Zu viert entwickelten sie unter „Start-Up“-Atmosphäre Industrial IoT Hardware mit entsprechender Embedded Software, Mobile- sowie Web-Apps. 2021 erfolgt dann der Wechsel zu Schaeffler.
Kontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Prof. Dr. Peter Braun
Münzstraße 12
97070 Würzburg
peter.braun[at]thws.de
AI Camp Würzburg
Tickets und weitere Informationen unter folgendem Link: https://www.ai-barcamp.de/
DetailsDatum: 13.03.2026, 09:00 bis 17:00
Anschrift: Center for Artificial Intelligence (CAIRO) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), Franz-Horn-Str. 2, 97082 Würzburg
Digitale Souveränität: 1. Würzburger Cross-Cutting Summit
Sie beschreibt die essenzielle Fähigkeit, im digitalen Raum selbstbestimmt und widerstandsfähig zu agieren. Politisch sichert sie die Handlungsfähigkeit des Staates, eigene Werte und Gesetze wie den Datenschutz durchzusetzen. Volkswirtschaftlich wird sie zum Motor für Innovation, indem sie die Wertschöpfung im eigenen Land hält und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Für Unternehmen bedeutet dies die entscheidende Kontrolle über eigene Daten und Prozesse, was die Grundlage für Resilienz und Agilität im globalen Wettbewerb bildet. Technisch erfordert dies die Hoheit über kritische IT-Infrastrukturen – von der Cloud bis zum Netzwerk –, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die Kontrolle zu behalten.
Am Montag, den 23. März 2026 soll das Thema aus technischer, politischer, staatlicher, volkswirtschaftlicher und unternehmerischer Seite beleuchtet werden. Es ist uns wichtig, mit diesem Event „grenzenlos“ zu agieren, d.h. Uni, TH, Unternehmen und Behörden, Studierende und interessierte Bürger gleichermaßen mit einzubeziehen. Wir werden mehr als „full stack“ diskutieren, von der Cloud bis hin zu souveränen, digitalen Zahlungssystemen. Es geht also um operative und strategische Konzepte. Und es geht sehr stark um Dialog statt Monolog.
Details zum Programm und Anmeldung über folgenden Link: fiw.thws.de/kooperationen/summit/
DetailsDatum: 23.03.2026, 10:00 bis 17:00
Anschrift: Hörsaal H 1.1, Sanderheinrichsleitenweg 20, 97074 Würzburg
Science4all
Die Initiative Science4all gliedert sich in vier Teilbereiche, die sich an verschiedene Zielgruppen richten:
- science4fem – für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft
- science4gen – für Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse (FOS/BOS)
- science4girls – für Schülerinnen der 9. Realschule und 11. Gymnasialklasse
- science4all – Unternehmensmesse und Ausstellung
Weitere Informationen unter folgendem Link:
www.thws.de/beratung-und-service/frauenbeauftragte/science4all/
